Crimson
Crimson ist ein Bandit, der sich nach dem Fall der Barriere Raven anschloss und ihm nach Jharkendar folgte. In der Goldmine des Banditenlagers schmilzt er das Golderz ein, das ihm die Sklavenarbeiter bringen, und prägt daraus mit einem gestohlenen Münzstempel, den ihm Raven gab, Goldmünzen. Seine Fälschungen sind so perfekt, dass man sie von echten Münzen nicht unterscheiden kann – er zahlt 10 Goldstücke pro Goldbrocken. Crimson war Zeuge des dunklen Rituals, bei dem Raven den toten Priester Khardimon aus seiner Gruft beschwor und dabei immer wieder die Worte „Khardimon fatagn schatar fatagn Beliar" rief. Ein gleißendes Licht brach aus der Gruft, gefolgt von einem Schrei, den Crimson als „den Klang des Untergangs der Welt" beschreibt. Raven unterhielt sich mit der Stimme, doch Crimson konnte sich nicht mehr erinnern, worüber sie sprachen – das Erlebnis hatte ihn so fertig gemacht, dass er erst viele Stunden später wieder seine Knochen bewegen konnte. Der Held nutzt die von Crimson gelernten Beschwörungsworte, um zu verstehen, wie Raven die Geheimnisse des Tempels entschlüsselte. Nach der Invasion der Orks auf Khorinis wurden die überlebenden Menschen mit Ork-Galeeren zum Festland gebracht und vor die Wahl gestellt: Sklaverei oder ein Leben als Ork-Söldner – was Crimson genau widerfuhr, ist nicht bekannt.
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