Kapitel 6: Die Hallen des Schläfers

Das letzte Kapitel beginnt mit einem letzten Wort von Xardas. Er hält den Griff des Schläfers mit der denkbar dünnsten Spanne zurück - der Gott ist halb erwacht, und jede Stunde, die der Held außerhalb des Tempels verbringt, verengt das Fenster. Der Held nimmt Uriziel in die Hand (oder als Rune, falls er die Klinge unter Xardas' Aufsicht umgewandelt hat) und betritt den Tempel des Schläfers ein letztes Mal. Jeder Schritt des alten Weges ist jetzt klar. Die vier Schamanenklingen bereits in seiner Tasche: Lichtbringer, Weltenspalter, Zeitenklinge, Dämonenstreich. Die letzte liegt noch bei Grash-Varrag-Arushat in der Endhalle - die Bannklinge, der Schlüssel zu den Herzen.

Arushat erhebt sich, als der Held die Halle betritt, und dieses Mal durchschneidet Uriziel die Schutzzauber des Drachendämons, als wäre der alte Schamane aus Papier. Die Bannklinge löst sich von seiner Leiche. Der Held hält das fünfte Schwert.

Vor dem Tor zur Halle des Schläfers teleportiert sich Xardas in den Gang hinein, gerade rechtzeitig, um die Funktion der fünf Klingen zu erklären ("Der Schläfer erwacht"). Die fünf Herzen der Schamanen, die den Schläfer einst banden, stecken in fünf Schreinen in der Halle des Schläfers. Nur die alten Klingen der Schamanen können sie durchbohren. Durchstoße alle fünf Herzen, und der Schläfer verliert seinen Anker in dieser Welt; lass eines stehen, und er erhebt sich. Der Teleport in den Gang hat Xardas mehr Kraft gekostet, als er hatte; er sinkt auf die Knie, bevor der Held den nächsten Schritt tut, und der letzte Kampf ist allein seiner.

Zwei Seitenräume am Gang bergen Mumien mit einigen der letzten permanent-wirkenden Tränke der Kolonie - der Held nimmt sie alle, weil der nächste Raum der Schläfer selbst ist und der Kampf keine zweite Chance gewährt. Beide Abgänge aus dem Gang führen in die Halle des Schläfers. Cor Kalom und die restlichen Fanatiker der Bruderschaft sind bereits da und singen, bis zuletzt überzeugt, ihr Gott werde sie belohnen. Sie kämpfen, als hinge die Belohnung am Töten.

Kalom fällt. Die Fanatiker fallen. Der Held nimmt die erste Klinge, durchquert die Halle zum ersten Schrein, treibt das alte Schamanenschwert durch das Herz im Inneren. Ein Dämonenlord bricht aus dem Schrein heraus. Der Schläfer selbst antwortet vom großen Podium mit einem Feuerregen, der jeden im Offenen sofort erledigen würde; der Held kämpft aus der Deckung, legt den Dämonenlord, bewegt sich zum zweiten Schrein, dritten, vierten. Jedes zerstörte Herz kostet einen weiteren Dämon und eine weitere Wand aus Flammen. Als das fünfte Herz von der Bannklinge durchstoßen wird, verliert der Schläfer den letzten Rest seines Ankers in dieser Welt - das Ding, das sich selbst Schläfer nannte, wird aus dem Tempel gerissen, aus der Kolonie, zurück in das Reich Beliars, aus dem die fünf Schamanen ihn einst riefen.

Der Tempel erzittert. Die Barriere schwächt sich. Der Held steht allein in der plötzlich leeren Halle, die fünf Klingen zu seinen Füßen, Uriziel erkaltend in seiner Hand. Das Spiel endet in diesem Augenblick. Die Geschichte der Kolonie ist geschlossen.

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